Coprinus
   
  Home   Nutzungsbedingungen
 

Tintlinge
  Hilfsschlüssel
Sektions-Schlüssel
Klasse Basidiomycetes
Ordnung Agaricales
 
Clements
Frkp. fleischig bis zähfleischig, geotrop orientiert,  meist in Hut und Stiel gegliedert oder pleurotoid, cyphelloid oder resupinat mit glattem, leistenförmigem oder lamelligem Hymenophor, seltener Frkp. secotoid. Trama monomitisch, Sporen hyalin oder verschieden pigmentiert, bisw. amyloid, dextrinoid, cyanophil, mit oder ohne Ornamentation. Zystiden in verschiedenen Gruppen vorkommend. Hut mit oder ohne Velum.


Familie Coprinaceae
Roze ex Overoen
Frkp. in Hut und Stiel gegliedert mit lamellenförmigem, bisw. zerfließendem Hymenophor oder lamellenartige, am Hutrand inserierte reif zerstäubende Bildungen. Lamellen frei bis fast herablaufend. Lamellentrama regulär. Spp. dkl.-braun, dkl.-purpurbraun bis schwarz, Sporen glatt bis warzig, meist mit Keimporus. Huthaut aus +/- blasenförmigen Zellen. Auf Erde, Mist, totem Holz, Pflanzenresten.


Die Gattung Coprinus
(Pers.:Fr.) S.F.Gray
Hutgröße: nach Entfaltung, 5 - 100 mm; Hutfarben: überwiegend weiß, grau oder braun; Hutbekleidung: filzig, mehlig- flockig, glimmerig, bereift oder kahl; Hutoberfläche: faltig gerieft- gefurcht; Stiel: mit oder ohne Ring; Stielbasis: z.T. volvaartig, z.T. wurzelnd; Stiel- Bekleidung: meist wie Hut, z.T. anders; Lamellen: außer bei wenigen Arten zerfließend; Geruch: mit oder ohne; Zystiden: vorhanden oder fehlend; Schnallen: vorhanden oder fehlend; Sporenpulver: schwarz oder schwarzbraun; Sporen: glatt oder warzig z.T. mit Perispor; Keimporus: vorhanden; Standort: auf Erde, Mist, totem Holz, Pflanzenresten.

 

Home         

 zurück

Sektions-Schlüssel

    Sektion Pseudocoprinus
              
Hut kahl, mit Pileocystiden oder mit Haaren, wenn Hutvelum vorhanden dann gleichzeitig mit Pileozystiden
 Auricomi
= Hut mit Haaren
 
Glabri
= Hut kahl



  Setulosi
= Hut nur mit Pileozystiden oder zusammen mit verschieden gestaltetem Velum
 

   Sektion Coprinus
 
Hutvelum, aus Ketten, länglicher, zylindrischer Hyphen, Endhyphen z.T. verbreitert.
   Velum fest an der Huthaut anliegend, spärlich, schwer ablösend, Fruchtkörper mittel bis ziemlich groß, Stiele 4-10 mm breit
 
= Hutvelum nicht abwischbar, mit anliegenden Velum- Fasern, Stiel ohne Ring
= Hutvelum nicht abwischbar, mit aufgerichteten Schuppen, Stiel mit Ring.



Velum abwischbar, locker am Hut befestigt, meist reichlich vorhanden, Fruchtkörper klein bis mittelgroß, Stiele 1-4(6) mm breit 



  = H.V. zylindrisch-kettig, glatt, faserig, dünnwandig, z.T. inkrustiert, Endhyphen z.T. ellipsoid bis rundlich
= H.V. verzweigt, verflochten, dünn oder dickwandig, z.T. inkrustiert, z.T. mit Ausstülpungen.
 

   Sektion Veliformes
 
Hutvelum aus rundlichen Hyphen oder auch mit anderen gemischt.
    
= Hutvelum meist rundlich, mit Laugen oder Ammoniak leicht rosa oder lila.
= Hutvelum gemischt, rundlich, zylindr.-kettig, dünn oder dickwandig, z.T. gefärbt.



= Hutvelum meist rundlich, zylindrische Hyphen z.T. dickwandig u./o. inkrustiert
= Hutvelum rundlich, warzig bis noppig, Sporen meist mit Perispor

 
     Die Einteilung der Sektionen, Subsektionen und Arten erfolgte in Anlehnung an Kees Uljé.